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Frohes neues Detektiv-Jahr

Sind Sie gut rein gekommen? Rein gerutscht? In das neue Jahr 2015? Das sagt und fragt man doch so in diesen Tagen!

2015 ist also angebrochen, neues Jahr, neues Glück, neue Aufträge. Als Detektiv bin ich natürlich neugierig, was sich in den folgenden zwölf Monaten so alles abspielen wird, was für Fälle, einfache wie komplizierte, übliche wie kuriose sich so ergeben werden. Man weiss ja nie genau welche Geschichte auf einen wartet, wer in was verstrickt ist und was für Geheimnisse oder Ungereimtheiten man aufzudecken hat – als ermittelnder Detektiv.

Bei dem Jahreswechsel von ’14 auf ’15 musste ich dieses Silvester tatsächlich mal nicht arbeiten, ermitteln oder observieren und konnte den Tag wie ein Normalsterblicher feiern wie ich es wollte. Mit Freunden, im Kreise der Lieben, wie viele es an diesem Tag zelebrieren, habe ich das Jahr entspannt ausklingen lassen – mal ganz ohne Detektivausrüstung, ohne Kamera, ohne Zweit-Handy, ohne Mantel mit viel Stauraum, ohne Zeitung mit Loch, sondern so wie jeder andere Bürger auch. Ganz entspannt mit einem guten Essen und einem Glas Champagner zum Anstoßen um Mitternacht.

Ich hoffe sehr, dass es bei Ihnen da draußen ähnlich gemütlich war und Sie auf keine komischen Gedanken gekommen sind, was Sie in 2015 alles anstellen wollen als guten oder bösen Vorsatz. Andererseits sichern auch genau diese bösen Vorsätze meinen Job. Daher bin ich ein wenig zwiegespalten, kann an der Natur der Menschen aber natürlich nichts ändern.

Wie dem auch sei: Wir lesen uns in 2015, darauf ein Prosit!

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Ein Detektiv muss auch mal Urlaub machen

So meine lieben Freunde, es ist so weit. Nach über 4 Jahren ohne richtigen Urlaub wird mal wieder ausgespannt – Urlaub! Weit ab vom üblichen Detektiv-Alltag wird einfach mal die Seele baumeln gelassen. Ohne die übliche Ausrüstung, ohne das ganze technische Equipment, ohne Kamera und ohne die Belastung ständig wachsam zu sein, alles im Blick zu behalten, nicht entdeckt zu werden usw. Auch ohne ggf. unbequeme Kleidung wie ein langer Mantel oder ähnlichem. Alles das kann der Detektiv im Urlaub getrost außer Acht lassen!

Einfach nur entspannen und ausruhen, den Akku in der Sonne wieder aufladen, um für weitere Detektiv-Aufträge gerüstet zu sein. Das ist der Plan für die kommenden drei Wochen auf Gran Canaria! Das ist die Insel meines Vertrauens, die ich mal wieder aufsuchen werde – und das wie gesagt ganz ohne Auftrag im Nacken. So kann ich mir auch mal die schönen Ecken ansehen und Orte besuchen, die mich interessieren. Das Detektiv-Herz freut sich schon auf Strand, Sonne und Palmen!

Wir sehen und lesen uns alle dann also bald wieder nach einem hoffentlich schönen, sonnigen Urlaub weit weg von der Detektei.

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Da wird dem Detektiv warm ums Herz!

Haben Sie es auch gesehen? In den letzten Tagen? Diesen großen hellen Ball am Himmel? Ja, genau – die wundervolle Sonne ist gemeint! Vorbei die äußerst graue Zeit, wo man mit dickem Detektivmantel auf den Außeneinsatz gehen muss und trotzdem noch friert und bibbert. Vorbei ist die Kälte, die an den Fingern nach stundenlangem Halten der Digitalkamera fast schon weh tut (denn mit Handschuhen knipst es sich wirklich schlecht!). Auch muss man beim Verfolgen nicht mehr Angst haben auf vereisten Wegen auszurutschen und so die Fährte zum Objekt zu verlieren. Welch Wohltat!

Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Wochen und Monate, auf den Frühling und auf den Sommer. Das erleichter mir die tägliche Arbeit enorm und hebt die Detektiv-Laune. Ich liebe meinen Job in der Detektei ja eh, aber wenn es draußen wieder freundlicher wird, dann umso mehr! Ich denke, dass dies nicht nur im Berufsbild des Detektivs so ist, sondern sich noch mehr Leute mit mir zusammen über höhere Temperaturen und schönere Tage freuen.

Die nächsten Tage werde ich dann bereits nutzen, um die Winterklamotten und entsprechende Ausrüstung wieder in den Keller zu verfrachten und auf die sommerliche, leichte Garderobe umzusteigen. Frühjahrsputz in der Detektei quasi! Wer putzt mit?

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Ein Detektiv in Frankfurt

Ein Auftrag kürzlich verschlug mich nach Frankfurt – Mainhatten wie man auch sagt. Wir reden von Frankfurt am Main, klar. Die Bankenmetropole in Deutschland. Hier sind sie alle vertreten, die großen Bankhäuser und Versicherungen. Von der Deutschen Bank, über die Postbank bis hin zur Commerzbank & Co. (um nur die deutschen großen Banken zu nennen).

Solche Banken brauchen natürlich auch Manager. Und Manager haben eifersüchtige Frauen zuhause in ihren Villen. Und wenn so ein gutbezahlter Manager alleine in Frankfurt ist und sich einsam fühlt, dann ggf. nicht an seine Ehefrau denkt, sondern woanders die Nähe sucht…. dann komme ich als Detektiv ins Spiel.

Mein Aufträg drehte sich also um die Beobachtung eines hochdottierten Banken-Managers. Seine Gemahlin war sich nicht mehr ganz sicher wie treu der Ehegatte denn nun wirklich über die Woche hinweg war, denn Sie lebt in Hamburg, er in Frankfurt am Main. Bei der Entfernung vergisst man das Ehegelübte ggf. schon ein oder zwei mal. Daher begab ich mich in seine Nähe und positionierte mich entsprechend, um der Sache auf die Schliche zu gehen… und was mich genau in Frankfurt erwartete, erzähle ich dann gern bei der nächsten Plauderei aus dem Detektiv-Alltag. Spannung aufbauen

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Detektiv im Biergarten

Bei der Überschrift denkt man sofort an Bayern, richtig? Ist aber falsch! Biergärten gibt es nicht nur im Süden Deutschlands, sondern auch in vielen anderen Ecken der Republik – bspw. in Berlin. Unweit der Eberswalder Straße liegt der PraterGarten, ein schönes Fleckchen in der Hauptstadt wo man Pils, Weizen und weitere Bierspezialitäten erhalten kann. Natürlich gibt es auch was zu essen für den kleinen und großen Hunger – ganz in bayrischer Biergartentradition an kleinen Häuschen an der Seite des Gartens.

Weswegen ich das alles erzähle? Ein Auftrag kürzlich führte mich direkt in den PraterGarten. Ich ahnte noch nicht wo es hingehen würde, aber bei einer Observation ging es direkt aus der U-Bahn in Richtung Garten und dann auch rein. Das zu observierende Objekt  bestellt ein Prater Pils und eine Weißweinschorle, setze sich dann mit der Begleitung an eine der vielen Bierbänke und begann eine Unterhaltung (und mehr). Meiner einer nicht weit weg begann in dem Moment dann mit der intensiven Beobachtung.

Da viele Touristen und „Einheimische“ eh mit Kameras bei dem guten Wetter eine Erinnerung festhielten, fiel es auch gar nicht auf, als ich das turtelnde Pärchen mit meiner Profikamera ablichtete. Ein sehr praktischer Umstand. Und was man sehen konnte, belegte auch den Verdacht, dass der Herr es mit Treue nicht so ernst nimmt, sondern lieber lustig in der Weltgeschichte herum tollt. Nur wird die Ehefrau die Aufnahmen sicher nicht so lustig finden. Aber das heraus zu finden war schließlich mein Auftrag im PraterGarten….

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Sonne kommt raus

Es wird ganz langsam Frühling habe ich das Gefühl. Auch wenn der Schnee noch liegt – in der Sonne ist es warm. Und das treibt die zu observierenden Personen jetzt immer öfter wieder in die Straßencafes oder Restaurants outdoor. Ich habe nichts dagegen bei einem Milchkaffee im Blick zu behalten wer sich mit wem wo trifft. Das sind dann die angenehmen Seiten des Detektiv-Jobs. In der Sonne sitzen, einen Kaffee trinken und dafür auch noch bezahlt werden. Nur wenige Berufe neben dem Detektiv bringen das mit sich würde ich mal behaupten. Oder kennt ihr noch viele andere Jobs bei denen das zu einfach geht? Sobald die Sonne da ist bin ich jedenfalls noch lieber Detektiv als sonst. Man muss seine Arbeit einfach gerne tun und sich die positiven Seiten raus ziehen.

In diesem Sinne: Ich geh dann mal arbeiten – in der Sonne mit der Spiegelreflex.

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Detektiv sein im Winter

Die kalte Jahreszeit hat uns wieder eingeholt: Es ist Winter. Es schneit und ist verdammt kalt. Da würde man sich über einen Job am Schreibtisch aktuell sehr freuen. Nur muss der Detektiv von Welt natürlich bei jedem Wetter vor die Tür. Auch bei Frost, Glatteis und Minustemperaturen. Das ist nicht immer schön, aber was ist das schon?

Deshalb wurde schon vor einiger Zeit ein richtig warmer Wintermantel angeschafft, der die Kalte nicht nach drinnen lässt. Man glaubt es kaum wie wichtig so ein schützender Mantel sein kann. Zusätzlich hat unser PKW eine Standheizung bekommen, damit nicht der Motor ununterbrochen laufen muss, wenn man ein Objekt observiert. Das wäre ja auch einfach zu auffällig. So kommt man auch bei dem Außeneinsatz gut durch den Winter und muss nicht unnötig frieren. Kann ich jedem anderen Detektiv nur empfehlen!

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Detektive im Sommer

Es wird wieder warm draußen! Die Temperaturen steigen auf über 25°C an und man kleidet sich dementsprechend luftiger. Da fällt es natürlich schwer die Ausrüstung versteckt unterzubringen. Ohne Mantel oder Trenchcoat ist es für einen Detektiv natürlich nicht ganz so einfach das nötige Equipment am Mann oder auch an der Frau zu tragen.

Daher muss man als Inhaber einer Detektei pfiffig sein und sich auf die hohen Temperaturen einstellen. Mit einem Messenger-Bag oder einen Gürteltasche fällt man nicht nicht weiter auf und kann auch so eine Menge an Ausrüstung von der Kamera bis hin zum Diktiergerät bei sich tragen. So kann der Sommer kommen!

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Das Detektiv-Jahr 2009 geht ja gut los

Da hatte man gerade ein paar freie Tage und konnte sich von dem Detektiv-Geschäft erholen und dann das: Rohrbruch an Neujahr in der Detektei. Eigentlich wollten wir das neue Jahr ganz ruhig angehen lassen, die erste Woche einige Akten aufarbeiten, die über die letzten Wochen liegen geblieben sind, Fotos von Obversationen archivieren und einfach mal aufräumen in der Detektiv-Bude und dann das.

Wahrscheinlich müssen wir die Detektei nun komplett umziehen, da der ganze Keller des Hauses unter Wasser steht. Zum Glück ist nur ein bisschen altes Foto-Equipment dabei verloren gegangen, da der Keller so gut wie leer steht, aber das Grundgemäuer hat einiges ab bekommen.

Hoffen wir das beste, dass der Sachverständige keinen zu großen Schaden feststellt. Trotzdem allen da draußen ein frohes 2009!

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Observationen im Ausland

Mein aktueller Auftrag als Detektiv führt mich sogar weit über die deutschen Grenzen hinweg – genauer gesagt bis nach Spanien. Für einen eifersüchtigen und recht wohlhabenden Ehemann verweile ich derzeit mit meiner Wander-Detektei in Vigo (Nordspanien), um eine junge Dame zu beobachten. Es wird vermutet, dass die gerade erst 24 gewordene Neu-Gemahlin bereits nach 6 Wochen Ehe einen anderen Amigo hat (dabei muss erwähnt werden, dass mein Klient bereits jenseits der 50 ist). Sollte sich der Verdacht bestätigen, so scheint eine Auflösung der Ehe unvermeidbar.

Bei der Ankunft am Flughafen in Vigo konnte ich aus meinem Mietwagen sehr genau beobachten, dass die zu observierende Person nicht wie angekündigt mit einer Freundin reist, sondern solo in ein Taxi stieg. Ich wäre jedoch kein guter Privatdetektiv, wenn ich dem Auto nicht sofort gefolgt wäre. Allerdings hatte mein gemieteter Seat Leon leicht Probleme beim Anspringen und so verzögerte sich die Verfolgung etwas. Am ersten Kreisverkehr holte ich das Fahrzeug jedoch wieder ein und konnte erste Beweisfotos schießen.

Die Taxifahrt endete dann am Bahnhof, wo ich die Senora erst kurz verlor, dann allerdings beim Zigaretten kaufen an einem Tabak-Laden wieder erwischte (Rauchen schadet halt nicht nur der Gesundheit). Dort wurde sie dann von einem gutaussehenden Mittdreißiger abgeholt und sehr innig umarmt. Natürlich lasse ich mir solche Szenen als erstklassiger Detektiv nicht entgehen. Ich folge den beiden in ein Cafe und letztenendlich bis zu dem gemeinsamen Domozil, einem sehr zentral gelegenen Hotel. Von hieraus setze ich die Observation derzeit fort. Ich bin gespannt, ob sich die Beweislage noch erhärtet. Es sieht jedenfalls nicht gut aus für die junge Dame.