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Ein Sommer voller Ärger

Ich habe nie behauptet, dass es leicht ist ein Detektiv zu sein. Würde ich auch nicht tun, denn aus eigener langjähriger Erfahrung ist mir klar, was für ein Knochenjob meine Detektivtätigkeit sein kann. Unmenschliche Arbeitszeiten, kaum Urlaub und schwierige Fälle, die gelöst werden wollen, machen das Verdienen des täglichen Brots zu keinem Zuckerschlecken. Wer möchte schon mitten in der Nacht eine Beobachtung durchführen und auch noch dokumentieren müssen. Oder wer will bei den sommerlichen Temperaturen schon im Auto sitzen und eine Observation durchführen und nicht lieber am See entspannen? Sehen Sie! Wahrscheinlich gibt es nur wenige Personen, die bei solchen Voraussetzungen gerne mit mir tauschen möchten.

Und wären all diese Unwegsamkeiten nicht schon genug des Guten! Denn wie heißt es so „schön“: Hat man kein Glück kommt auch noch Pech dazu. Kürzlich gab es einen Wasserrohrbruch in den Büros unserer Detektei! Ein Wasserschaden legte meine Räumlichkeiten lahm und flutete außerdem zusätzlich weitere Teile des Archivs – während ich abwesend für vier Tage in Nordrhein-Westfalen einen größeren Fall zu klären hatte. Natürlich konnte das Unglück erst zwei Tage nach Ausbruch von Nachbarn im Haus festgestellt werden, als es feucht von der Decke in deren Wohnzimmer tropfte.

Nun darf ich mich neben der üblichen Detektiv-Arbeit also auch noch um die Beseitigung der Schäden kümmern, was vor allem Papierkram bedeutet. Und das noch und nöcher. Diverse Telefonate mit der Versicherung habe ich bereits hinter mir. Gesprochen habe ich auch mit den aufgebrachten Nachbarn, die ebenfalls Schäden in ihrer Wohnung zu vermelden haben. Und meine Räumlichkeiten mag ich so gar nicht mehr betreten – ganz zu schweigen von dem durchnässten Archiv. Zum Glück habe ich diverse Observationsdokumente, Fotos von Beschattungen und sonstige wichtige Detektei-Unterlagen auch in digitaler Form extern gesichert – sonst könnte ich die Detektei wahrscheinlich komplett schließen.

Wie dem auch sei: Ich wünsche Ihnen noch einen schönen, trockenen Sommer und drücke Ihnen die Daumen, dass bei Ihnen kein Rohr bricht.

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Das Detektiv-Jahr 2009 geht ja gut los

Da hatte man gerade ein paar freie Tage und konnte sich von dem Detektiv-Geschäft erholen und dann das: Rohrbruch an Neujahr in der Detektei. Eigentlich wollten wir das neue Jahr ganz ruhig angehen lassen, die erste Woche einige Akten aufarbeiten, die über die letzten Wochen liegen geblieben sind, Fotos von Obversationen archivieren und einfach mal aufräumen in der Detektiv-Bude und dann das.

Wahrscheinlich müssen wir die Detektei nun komplett umziehen, da der ganze Keller des Hauses unter Wasser steht. Zum Glück ist nur ein bisschen altes Foto-Equipment dabei verloren gegangen, da der Keller so gut wie leer steht, aber das Grundgemäuer hat einiges ab bekommen.

Hoffen wir das beste, dass der Sachverständige keinen zu großen Schaden feststellt. Trotzdem allen da draußen ein frohes 2009!