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Ein Sommer voller Ärger

Ich habe nie behauptet, dass es leicht ist ein Detektiv zu sein. Würde ich auch nicht tun, denn aus eigener langjähriger Erfahrung ist mir klar, was für ein Knochenjob meine Detektivtätigkeit sein kann. Unmenschliche Arbeitszeiten, kaum Urlaub und schwierige Fälle, die gelöst werden wollen, machen das Verdienen des täglichen Brots zu keinem Zuckerschlecken. Wer möchte schon mitten in der Nacht eine Beobachtung durchführen und auch noch dokumentieren müssen. Oder wer will bei den sommerlichen Temperaturen schon im Auto sitzen und eine Observation durchführen und nicht lieber am See entspannen? Sehen Sie! Wahrscheinlich gibt es nur wenige Personen, die bei solchen Voraussetzungen gerne mit mir tauschen möchten.

Und wären all diese Unwegsamkeiten nicht schon genug des Guten! Denn wie heißt es so „schön“: Hat man kein Glück kommt auch noch Pech dazu. Kürzlich gab es einen Wasserrohrbruch in den Büros unserer Detektei! Ein Wasserschaden legte meine Räumlichkeiten lahm und flutete außerdem zusätzlich weitere Teile des Archivs – während ich abwesend für vier Tage in Nordrhein-Westfalen einen größeren Fall zu klären hatte. Natürlich konnte das Unglück erst zwei Tage nach Ausbruch von Nachbarn im Haus festgestellt werden, als es feucht von der Decke in deren Wohnzimmer tropfte.

Nun darf ich mich neben der üblichen Detektiv-Arbeit also auch noch um die Beseitigung der Schäden kümmern, was vor allem Papierkram bedeutet. Und das noch und nöcher. Diverse Telefonate mit der Versicherung habe ich bereits hinter mir. Gesprochen habe ich auch mit den aufgebrachten Nachbarn, die ebenfalls Schäden in ihrer Wohnung zu vermelden haben. Und meine Räumlichkeiten mag ich so gar nicht mehr betreten – ganz zu schweigen von dem durchnässten Archiv. Zum Glück habe ich diverse Observationsdokumente, Fotos von Beschattungen und sonstige wichtige Detektei-Unterlagen auch in digitaler Form extern gesichert – sonst könnte ich die Detektei wahrscheinlich komplett schließen.

Wie dem auch sei: Ich wünsche Ihnen noch einen schönen, trockenen Sommer und drücke Ihnen die Daumen, dass bei Ihnen kein Rohr bricht.

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Der erste Frühlingstag!

Gestern war es in ganz Deutschland so weit: Der erste frühlingshafte Tag des neuen Jahres hat uns erreicht. Endlich wieder Temperaturen über 15 Grad, die in der direkten Sonne noch deutlich wärmer erschienen. Einfach herrlich! Wie die Sonne doch unser Gemüt beeinflusst und den Körper Glückshormone ausstreuen lässt. Schon interessant was sich da in uns tut. Nur leider beziehen sich diese eigentlich positiven Frühlingsgefühle nicht immer auf die richtigen Personen.

Wenn die Hormone durchdrehen, dürsten die Menschen nach Befriedigung – und das eben nicht nur „zu Hause“. Für mich ist das natürlich ein gefundenes Fressen und die Daseinsberechtigung meines Jobs. Insbesondere an so einem sonnigen Tag beobachte und observiere ich was das Zeug hält. Denn die Sonnenstrahlen locken verschiedene Paare an die frische Luft. Und eben nicht nur die, die sich offiziell zusammen getan haben. Ehefrauen mit ihren Gigolos, Ehemänner mit der Bürosekretärin, Männer mit der Zweitfreundin, Frauen mit dem Fitnesstrainer aus dem Sportstudio. Es kommt zusammen was nicht unbedingt zusammen gehört. Wer sich beim „verbotenen“ Flanieren mit dem falschen Partner von mir mit der Kamera erwischen lässt ist aber auch wirklich selber Schuld. Mein Tipp an alle, die nicht mit ihrem angetrauten Partner unterwegs sind: Lasst es! In eine andere Stadt reisen hilft auch nicht, denn ich reise auch hinterher, wenn ich den Auftrag dazu habe. Ein Detektiv ist genauso mobil wie ihr selbst. 50 km, 100 km, 500 km – ganz egal. Detektive nehmen jede Entfernung auf sich, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Daher trefft euch lieber mit der angetrauten Person und lasst den anderen Quatsch sein. Jetzt könnte man denken, dass ich mir mein eigenes Geschäft damit kaputt mache. Ich kann euch beruhigen – auf meinen Ratschlag hört eh niemand auch auch bei den nächsten Sonnenstrahlen bin ich wieder auf der Pirsch und muss nicht den Weg zum Arbeitsamt antreten. Denn Quatsch gemacht wird immer!

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Da wird dem Detektiv warm ums Herz!

Haben Sie es auch gesehen? In den letzten Tagen? Diesen großen hellen Ball am Himmel? Ja, genau – die wundervolle Sonne ist gemeint! Vorbei die äußerst graue Zeit, wo man mit dickem Detektivmantel auf den Außeneinsatz gehen muss und trotzdem noch friert und bibbert. Vorbei ist die Kälte, die an den Fingern nach stundenlangem Halten der Digitalkamera fast schon weh tut (denn mit Handschuhen knipst es sich wirklich schlecht!). Auch muss man beim Verfolgen nicht mehr Angst haben auf vereisten Wegen auszurutschen und so die Fährte zum Objekt zu verlieren. Welch Wohltat!

Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Wochen und Monate, auf den Frühling und auf den Sommer. Das erleichter mir die tägliche Arbeit enorm und hebt die Detektiv-Laune. Ich liebe meinen Job in der Detektei ja eh, aber wenn es draußen wieder freundlicher wird, dann umso mehr! Ich denke, dass dies nicht nur im Berufsbild des Detektivs so ist, sondern sich noch mehr Leute mit mir zusammen über höhere Temperaturen und schönere Tage freuen.

Die nächsten Tage werde ich dann bereits nutzen, um die Winterklamotten und entsprechende Ausrüstung wieder in den Keller zu verfrachten und auf die sommerliche, leichte Garderobe umzusteigen. Frühjahrsputz in der Detektei quasi! Wer putzt mit?

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Detektive im Sommer

Es wird wieder warm draußen! Die Temperaturen steigen auf über 25°C an und man kleidet sich dementsprechend luftiger. Da fällt es natürlich schwer die Ausrüstung versteckt unterzubringen. Ohne Mantel oder Trenchcoat ist es für einen Detektiv natürlich nicht ganz so einfach das nötige Equipment am Mann oder auch an der Frau zu tragen.

Daher muss man als Inhaber einer Detektei pfiffig sein und sich auf die hohen Temperaturen einstellen. Mit einem Messenger-Bag oder einen Gürteltasche fällt man nicht nicht weiter auf und kann auch so eine Menge an Ausrüstung von der Kamera bis hin zum Diktiergerät bei sich tragen. So kann der Sommer kommen!