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Ein Detektiv muss auch mal Urlaub machen

So meine lieben Freunde, es ist so weit. Nach über 4 Jahren ohne richtigen Urlaub wird mal wieder ausgespannt – Urlaub! Weit ab vom üblichen Detektiv-Alltag wird einfach mal die Seele baumeln gelassen. Ohne die übliche Ausrüstung, ohne das ganze technische Equipment, ohne Kamera und ohne die Belastung ständig wachsam zu sein, alles im Blick zu behalten, nicht entdeckt zu werden usw. Auch ohne ggf. unbequeme Kleidung wie ein langer Mantel oder ähnlichem. Alles das kann der Detektiv im Urlaub getrost außer Acht lassen!

Einfach nur entspannen und ausruhen, den Akku in der Sonne wieder aufladen, um für weitere Detektiv-Aufträge gerüstet zu sein. Das ist der Plan für die kommenden drei Wochen auf Gran Canaria! Das ist die Insel meines Vertrauens, die ich mal wieder aufsuchen werde – und das wie gesagt ganz ohne Auftrag im Nacken. So kann ich mir auch mal die schönen Ecken ansehen und Orte besuchen, die mich interessieren. Das Detektiv-Herz freut sich schon auf Strand, Sonne und Palmen!

Wir sehen und lesen uns alle dann also bald wieder nach einem hoffentlich schönen, sonnigen Urlaub weit weg von der Detektei.

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Observationen im Ausland

Mein aktueller Auftrag als Detektiv führt mich sogar weit über die deutschen Grenzen hinweg – genauer gesagt bis nach Spanien. Für einen eifersüchtigen und recht wohlhabenden Ehemann verweile ich derzeit mit meiner Wander-Detektei in Vigo (Nordspanien), um eine junge Dame zu beobachten. Es wird vermutet, dass die gerade erst 24 gewordene Neu-Gemahlin bereits nach 6 Wochen Ehe einen anderen Amigo hat (dabei muss erwähnt werden, dass mein Klient bereits jenseits der 50 ist). Sollte sich der Verdacht bestätigen, so scheint eine Auflösung der Ehe unvermeidbar.

Bei der Ankunft am Flughafen in Vigo konnte ich aus meinem Mietwagen sehr genau beobachten, dass die zu observierende Person nicht wie angekündigt mit einer Freundin reist, sondern solo in ein Taxi stieg. Ich wäre jedoch kein guter Privatdetektiv, wenn ich dem Auto nicht sofort gefolgt wäre. Allerdings hatte mein gemieteter Seat Leon leicht Probleme beim Anspringen und so verzögerte sich die Verfolgung etwas. Am ersten Kreisverkehr holte ich das Fahrzeug jedoch wieder ein und konnte erste Beweisfotos schießen.

Die Taxifahrt endete dann am Bahnhof, wo ich die Senora erst kurz verlor, dann allerdings beim Zigaretten kaufen an einem Tabak-Laden wieder erwischte (Rauchen schadet halt nicht nur der Gesundheit). Dort wurde sie dann von einem gutaussehenden Mittdreißiger abgeholt und sehr innig umarmt. Natürlich lasse ich mir solche Szenen als erstklassiger Detektiv nicht entgehen. Ich folge den beiden in ein Cafe und letztenendlich bis zu dem gemeinsamen Domozil, einem sehr zentral gelegenen Hotel. Von hieraus setze ich die Observation derzeit fort. Ich bin gespannt, ob sich die Beweislage noch erhärtet. Es sieht jedenfalls nicht gut aus für die junge Dame.