Ein Detektiv muss auch mal Urlaub machen

5. Mai 2014

So meine lieben Freunde, es ist so weit. Nach über 4 Jahren ohne richtigen Urlaub wird mal wieder ausgespannt – Urlaub! Weit ab vom üblichen Detektiv-Alltag wird einfach mal die Seele baumeln gelassen. Ohne die übliche Ausrüstung, ohne das ganze technische Equipment, ohne Kamera und ohne die Belastung ständig wachsam zu sein, alles im Blick zu behalten, nicht entdeckt zu werden usw. Auch ohne ggf. unbequeme Kleidung wie ein langer Mantel oder ähnlichem. Alles das kann der Detektiv im Urlaub getrost außer Acht lassen!

Einfach nur entspannen und ausruhen, den Akku in der Sonne wieder aufladen, um für weitere Detektiv-Aufträge gerüstet zu sein. Das ist der Plan für die kommenden drei Wochen auf Gran Canaria! Das ist die Insel meines Vertrauens, die ich mal wieder aufsuchen werde – und das wie gesagt ganz ohne Auftrag im Nacken. So kann ich mir auch mal die schönen Ecken ansehen und Orte besuchen, die mich interessieren. Das Detektiv-Herz freut sich schon auf Strand, Sonne und Palmen!

Wir sehen und lesen uns alle dann also bald wieder nach einem hoffentlich schönen, sonnigen Urlaub weit weg von der Detektei.

Ein Detektiv in den Niederlanden

22. April 2014

Meine Arbeit führt mich bekanntermaßen oft über die Grenzen von Deutschland hinaus. Kürzlich ging es nicht unbedingt quer um die Welt, aber trotzdem in eine interessante Ecke: Zu unseren Nachbarn in den Niederlanden – genauer gesagt in die Metropole Amsterdam.

Eine tolle Stadt muss ich sagen. Die Grachten geben schon was her und versprühen Gemütlichkeit. Tolle Häuser in der Innenstadt, tolle Läden, Restaurants und Cafés (sowie natürlich auch die legendären und bei Touristen sehr beliebten Coffee Shops – ich denke jeder weiß warum).

Nun war ich ja aber nicht zum Relaxen und Sightseeing in Holland, sondern um einen Auftrag zu erfüllen. Ein Junggesellenabschied mit einem Junggesellen war in mein Visier geraten, da die zukünftige Ehefrau doch sehr genau wissen wollte, was sich dort abspielen wird. Kein schöner Auftrag, aber Job ist Job und manchmal kann man es sich nicht aussuchen, was man tun muss. So folgte ich also der Truppe von knapp 20 Mann mit sicherem Abstand auf Ihrer Tour von morgens bis nachts durch Amsterdam. Und in all den Stunden sind die Herrschaften brav geblieben – insbesondere der Bräutigam. Mal ein Spaziergang durch das Rotlichtviertel – ok. Ein Blick in die Fenster riskiert, aber mehr auch nicht. Bedenklich war da schon eher die Bierkonsum, aber wem will man das an so einem Tag auch verübeln… jedenfalls sollte der Hochzeit nun nichts mehr im Wege stehen (jedenfalls nichts was ich als Detektiv rausfinden könnte).

Da wird dem Detektiv warm ums Herz!

14. März 2014

Haben Sie es auch gesehen? In den letzten Tagen? Diesen großen hellen Ball am Himmel? Ja, genau – die wundervolle Sonne ist gemeint! Vorbei die äußerst graue Zeit, wo man mit dickem Detektivmantel auf den Außeneinsatz gehen muss und trotzdem noch friert und bibbert. Vorbei ist die Kälte, die an den Fingern nach stundenlangem Halten der Digitalkamera fast schon weh tut (denn mit Handschuhen knipst es sich wirklich schlecht!). Auch muss man beim Verfolgen nicht mehr Angst haben auf vereisten Wegen auszurutschen und so die Fährte zum Objekt zu verlieren. Welch Wohltat!

Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Wochen und Monate, auf den Frühling und auf den Sommer. Das erleichter mir die tägliche Arbeit enorm und hebt die Detektiv-Laune. Ich liebe meinen Job in der Detektei ja eh, aber wenn es draußen wieder freundlicher wird, dann umso mehr! Ich denke, dass dies nicht nur im Berufsbild des Detektivs so ist, sondern sich noch mehr Leute mit mir zusammen über höhere Temperaturen und schönere Tage freuen.

Die nächsten Tage werde ich dann bereits nutzen, um die Winterklamotten und entsprechende Ausrüstung wieder in den Keller zu verfrachten und auf die sommerliche, leichte Garderobe umzusteigen. Frühjahrsputz in der Detektei quasi! Wer putzt mit?

Frohe Weihnachten schon mal

20. Dezember 2013

Tja, das Jahr neight sich langsam aber sicher dem Ende zu. Schneeflocken hat man bisher noch keine in den von mir bewohnten Gefilden gesehen, aber diverse Weihnachtsmärkte sind in den Innenstädten wie die Pilze aus dem Boden gespriest. Diese werden von vielen Menschen besucht, um Geschenke zu kaufen oder Glühwein, Punsch & Co. zu trinken. Einige Aufträge führten meine Person genau dort hin, um Observationen und Beobachtungen durchzuführen.

Dabei verbindet man das Notwendige mit dem Nützlichen – aber Alkohol ist natürlich während der Arbeit tabu. Dafür kann sich zwischendurch mal eine Bratwurst gönnen oder auch Poffertjes als Nachtisch. Wäre ja auch auffällig, wenn man an keiner der Buden einen Stop einlegen würde. Glücklicherweise wurde bei keinem meiner Aufträge bisher ein Verdacht der Untreue erhärtet, was mich persönlich gerade so kurz vor dem Fest  der Liebe sehr freut. So soll es, wenn es nach mir ginge, auch noch bis zum 24.12 und natürlich auch gerne darüber hinaus, auch bleiben. Denn als Detektiv freut man sich natürlich auch über die Fälle, die man positiv aufklären kann – besonders zum Ende des Jahres hin.

Die Detektei-Detektive wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest 2013! In diesem Sinne, alles Gute und bleiben Sie sauber 😉

Ein Detektiv in Frankfurt

11. November 2013

Ein Auftrag kürzlich verschlug mich nach Frankfurt – Mainhatten wie man auch sagt. Wir reden von Frankfurt am Main, klar. Die Bankenmetropole in Deutschland. Hier sind sie alle vertreten, die großen Bankhäuser und Versicherungen. Von der Deutschen Bank, über die Postbank bis hin zur Commerzbank & Co. (um nur die deutschen großen Banken zu nennen).

Solche Banken brauchen natürlich auch Manager. Und Manager haben eifersüchtige Frauen zuhause in ihren Villen. Und wenn so ein gutbezahlter Manager alleine in Frankfurt ist und sich einsam fühlt, dann ggf. nicht an seine Ehefrau denkt, sondern woanders die Nähe sucht…. dann komme ich als Detektiv ins Spiel.

Mein Aufträg drehte sich also um die Beobachtung eines hochdottierten Banken-Managers. Seine Gemahlin war sich nicht mehr ganz sicher wie treu der Ehegatte denn nun wirklich über die Woche hinweg war, denn Sie lebt in Hamburg, er in Frankfurt am Main. Bei der Entfernung vergisst man das Ehegelübte ggf. schon ein oder zwei mal. Daher begab ich mich in seine Nähe und positionierte mich entsprechend, um der Sache auf die Schliche zu gehen… und was mich genau in Frankfurt erwartete, erzähle ich dann gern bei der nächsten Plauderei aus dem Detektiv-Alltag. Spannung aufbauen

Der Herbst kommt!

23. September 2013

Na das war es dann wohl mit dem guten Wetter und den sommerlichen Temperaturen. Der Herbst kommt und es wird wieder kälter und regnerischer draußen. Das stellt wiederum besondere Anforderungen an die Detektiv-Zunft. Zum einen ist es natürlich praktisch durch die kalte Jahreszeit wieder mehr an Kleidung am Körper zu tragen – denn so kann man leichter etwas verstecken. Bringen Sie mal eine Kamera oder ähnliches unauffällig in einer kurzen Hose unter!. In einem langen Mantel, der vor Wind und Wetter schützt, kann ich viel einfacher essentielle Observationsutensilien verstauen – diskret und weniger auffällig.

Anderes Herbst-taugliches Schuhwerk eröffnet auch gar neue Optionen. So kann ich in meinen Boots ohne Probleme noch Notizblock und Stift unterbringen, wenn es denn sein muss. Und auch bei einer Beschattung und Verfolgung fällt der eigene Detektiv-PKW im Dauerregen nicht so schnell auf wie bei Dauersonnenschein. Die Sicht ist einfach schlechter für den Verfolgten – für mich ist sie natürlich günstiger, denn ich bin vom Fach.

Von daher hat der Herbst nicht nur schlecht Seiten muss ich sagen. Als Detektive freut man sich regelrecht auf die ungeliebtere Jahreszeit – im Gegensatz zu vielen anderen Personen oder Jobkreisen. Der Eisverkäufer verteufelt  die kalten Tage gerade zu, der Detektiv hat es aber deutlich einfacher mit Regen und früh eintretender Dunkelheit. Alles hat seine Vor- und Nachteile wie so vieles im Leben würde ich als Detektei-Inhaber einfach mal sagen.

Detektiv im Biergarten

8. August 2013

Bei der Überschrift denkt man sofort an Bayern, richtig? Ist aber falsch! Biergärten gibt es nicht nur im Süden Deutschlands, sondern auch in vielen anderen Ecken der Republik – bspw. in Berlin. Unweit der Eberswalder Straße liegt der PraterGarten, ein schönes Fleckchen in der Hauptstadt wo man Pils, Weizen und weitere Bierspezialitäten erhalten kann. Natürlich gibt es auch was zu essen für den kleinen und großen Hunger – ganz in bayrischer Biergartentradition an kleinen Häuschen an der Seite des Gartens.

Weswegen ich das alles erzähle? Ein Auftrag kürzlich führte mich direkt in den PraterGarten. Ich ahnte noch nicht wo es hingehen würde, aber bei einer Observation ging es direkt aus der U-Bahn in Richtung Garten und dann auch rein. Das zu observierende Objekt  bestellt ein Prater Pils und eine Weißweinschorle, setze sich dann mit der Begleitung an eine der vielen Bierbänke und begann eine Unterhaltung (und mehr). Meiner einer nicht weit weg begann in dem Moment dann mit der intensiven Beobachtung.

Da viele Touristen und „Einheimische“ eh mit Kameras bei dem guten Wetter eine Erinnerung festhielten, fiel es auch gar nicht auf, als ich das turtelnde Pärchen mit meiner Profikamera ablichtete. Ein sehr praktischer Umstand. Und was man sehen konnte, belegte auch den Verdacht, dass der Herr es mit Treue nicht so ernst nimmt, sondern lieber lustig in der Weltgeschichte herum tollt. Nur wird die Ehefrau die Aufnahmen sicher nicht so lustig finden. Aber das heraus zu finden war schließlich mein Auftrag im PraterGarten….

Eine neue Spiegelreflex braucht der Detektiv

15. Juli 2013

Da ist mir neulich meine Spiegelreflexkamera bei einer Observation entglitten und der Body der Canon EOS 450D auf den Boden geknallt. Leider war es das mit meiner Spiegelreflex… die EOS 450D ist jetzt hin und lässt sich nicht mehr einschalten. Auch ist das Display gecrashed bzw. gesplittert. Selbst wenn die Kamera angehen würde, könnte man kaum noch was auf dem LCD-Panel erkennen. Da bliebe nur noch der Sucher… aber es macht denke ich einfach keinen Sinn mehr die alte Kamera nochmal reparieren zu lassen – schließlich hat sie schon einige Jahre auf dem Buckel und mir bei vielen Detektivaufträgen treue Dienste geleistet. Ich werde sie ein klein wenig vermissen, meine zuverlässige Begleiterin bei Wind und Wetter.

Wahrscheinlich wird es jetzt der Nachfolger EOS 700D werden, da ich mit der alten Canon immer sehr zufrieden war. Oder würde jemand empfehlen auf eine Nikon zu wechseln? Eher nicht oder? Falls jemand noch Vorschläge hat, ein Detektiv sagt schon mal danke!

Hochwasser – auch für Detektive ein Problem

9. Juni 2013

Das Hochwasser hält weite Teile von Deutschland in Schach. Die Not ist in manchen Regionen groß und die betroffenen Menschen haben mein vollstes Beileid. Auch während solch schweren Tagen muss ein Detektiv aber natürlich seine Arbeit verrichten. Nur erschwert natürlich solch ein Ausnahmezustand die Joberfüllung. Manche Gebiete sind gesperrt, man kommt einfach nicht mehr da hin wo man will und manchmal wird man mit seiner Ausstattung für einen Schaulustigen gehalten. Deswegen kann ich gleich aus mehreren Gründen nur hoffen, dass sich die Pegelstände wieder senken und bald alles zum Normalzustand zurück kehrt. Dass würde meinen Detektiv-Job ebenfalls erleichtern und vielen vielen Menschen helfen. Also, Daumen drücken!

Geheimagenten – die besseren Detektive?

23. Mai 2013

Filme rund um das Thema Geheimagenten sind groß in Mode. Jeder schaut es sich gerne an, wenn James Bond im Auftrag der Majestät die Schufte dieser Welt jagt oder die GI Joes die Welt vor einem Atomkrieg retten. Was in meinen Augen zu kurz kommt, sind die guten Filme über Detektive. Natürlich wird in jedem Film überdramatisiert und die Thematik für den Zuschauer spannender aufbereitet – aber ein kniffliger Detektivfilm mit richtig Tiefe und Spannung fehlt mir seit langem in der Filmlandschaft. Wieso wird dieser Genre so spärlich behandelt von Hollywood & Co.? Ist es nicht mehr interessant für die Masse?

Aus dem, was ich als Detektiv täglich erlebe, könnte man dutzende von Filmen drehen – es fragt nur kein Drehbuchautor bei meiner Detektei an. So bleiben die Storys unentdeckt in meinen Archiven. Wahrscheinlich wäre es wirklich nicht vergleichbar mit dem Stoff aus dem die Blockbuster gemacht sind, jedoch steckt hier vieles drin was deutlich spannender ist, als der Mittwochsfilm in den öffentlich-rechtlichen Sendern. Vielleicht sollte ich zuerst dort mein Glück versuchen, bevor ich die großen Filmstudios angehe. Ein Versuch wäre es jedenfalls Wert!