Das Detektiv-Jahr 2009 geht ja gut los

5. Januar 2009

Da hatte man gerade ein paar freie Tage und konnte sich von dem Detektiv-Geschäft erholen und dann das: Rohrbruch an Neujahr in der Detektei. Eigentlich wollten wir das neue Jahr ganz ruhig angehen lassen, die erste Woche einige Akten aufarbeiten, die über die letzten Wochen liegen geblieben sind, Fotos von Obversationen archivieren und einfach mal aufräumen in der Detektiv-Bude und dann das.

Wahrscheinlich müssen wir die Detektei nun komplett umziehen, da der ganze Keller des Hauses unter Wasser steht. Zum Glück ist nur ein bisschen altes Foto-Equipment dabei verloren gegangen, da der Keller so gut wie leer steht, aber das Grundgemäuer hat einiges ab bekommen.

Hoffen wir das beste, dass der Sachverständige keinen zu großen Schaden feststellt. Trotzdem allen da draußen ein frohes 2009!

Es ist wirklich nicht einfach

5. Juni 2008

Ja, es ist wirklich nicht einfach am Schreibtisch zu sitzen, wenn die Sonne knallt und durch das Fensters des Büros den gesamten Detektiv-Schreibtisch mit Glanz erfüllt. Da möchte man schnell raus und sich zu den Leuten gesellen, die dort grillen, in der Sonne liegen, die freie Zeit genießen und es sich einfach gut gehen lassen.

Aber nein! Man hat noch was zu erledigen und was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen (alte Detektiv-Weißheit). So muss das heute noch fertig abgewickelt werden - sonst bleibt’s wieder ewig liegen und damit ist niemanden in der Detektei geholfen. The show (oder so) must go on hat mal einer gesagt, der es wissen muss! Also noch 2 Stunden durch ziehen und dann ist auch Feierabend… jedenfalls für heute. Detektiv over!

Die Sonne genießen - auch als Detektiv

4. Mai 2008

Heut ist so ein traumhaftes Wetter in Bremen, dass man die Arbeit als Detektiv auch mal sein lassen sollte. Genug Papierkram wäre noch vorhanden, doch irgendwann ist auch mal gut mit Schufften. Ab an die frische Luft und mal keine Verfolgungsjagd mit Kamera und dem sonstigen Equipement. Genießen auch Sie das Wetter - die nächsten Tage soll es schon wieder regnen. Und dann kann man schließlich immer noch die Detektei-Arbeit nachholen.

Papierkrieg auf dem Detektiv-Schreibtisch

14. April 2008

Das Regenwetter macht es einem Leicht: Zeit um die Ablage zu machen. Bei Arbeitswochen mit teilweise mehr als 70 Stunden Beschäftigung mit Beschattungen, Observationen & Co. bleibt kaum noch Luft für den umangänglichen Papierkram.

Zum Glück findet man dann doch ‘ne eine Lücke zwischen den Aufträgen und kommt dazu - bei dem aktuellen Wetter will man die Detektei ja eh nicht verlassen. Außerdem kann man das Web mal wieder nach interessanten Produkten durchforsten, denn die alte Spiegelreflex-Digitalkamera gibt langsam den Geist auf. Wieso nicht auf eine neue Canon 450D zurückgreifen? Dieses Vorhaben wird dann nach dem Detektiv-Papierkrieg angegangen…

Ein anstrengendes Detektiv-Jahr

19. März 2008

Und schon wieder sind Monate der Detektiv-Arbeit vorbei. Verschiedene Schauplätze wurden besucht… von München bis Bremen - aber auch über die deutschen Grenzen hinaus nach London, Paris und Barcelona führte die Arbeit. Nächste Woche, um Ostern rum, liegt sogar Moskau an. Was man als investigativer Detektiv nicht alles erlebt. Fast wie im Fernsehen bei all den TV-Detektiven…

Als Detektiv auch mal Fünfe gerade sein lassen

6. Juli 2007

Feierabend! Endlich mal wieder etwas freie Zeit, um Abstand zum Detektiv-Dasein zu gewinnen. Das kann nicht nur erholsam sein, sondern ist lebensnotwendig. Nach Wochen voller Arbeit (Observationen, Papierkram & Co.) freut man sich noch viel mehr auf ein frei planbares Wochenende! Das wünsche ich nun auch allen Detektiven und Nicht-Detektiven da draußen.

Wenn man als Detektiv nicht immer so viel Zeit totschlagen müsste

15. Februar 2007

Aktuell treibe ich mich in Dortmund rum, um einer Ehekrise genauer auf den Leib zu rücken. Viele Indizien sprechen für einen untreuen Ehemann. Doch da steckt sicher mehr dahinter. Bei der Observation musste ich in einem kleinen unsauber wirkenden Mexikaner unterkommen. Der Laden hinterließ bei mir keinen besonders guten Eindruck. Der bestellte Auflauf war voller Zwiebeln, obwohl diese auf der Speisekarte nicht erwähnt wurden. Nach drei Happen musste ich das gesamte Gericht zurück gehen lassen. Ich hasse Zwiebeln - von daher ungenießbar! In Zukunft werde ich einen großen Bogen um den Laden machen, falls ich mal wieder nach Dortmund muss.

Für den Fall hat mir der Ausflug übrigens rein gar nichts gebracht. Konnte mit meiner Kamera keine brauchbaren Beweisfotos schießen, da es nichts zu fotografieren gab. Außer einem belanglosen Friseurbesuch und einem Plausch mit dem Parkhauswächter tat mein zu beobachtendes Objekt nichts erwähnenswertes. Einen halben Tag mal wieder verschenkt. Nun gut, wenigstens stimmt die Bezahlung.

Ein Detektiv im Kino

1. November 2006

Hollywood zeigt’s mal wieder allen. Der neue Bond “Casino Royal” läuft bald deutschlandweit an. Im Grunde genommen handelt es sich bei der Figuar “James Bond” nicht um einen Detektiv, sondern um einen Geheimagenten des britischen Geheimdienstes, der immer und immer wieder die ganze Welt durch seinen Einsatz rettet.

Er ist also ein entfernter Verwandter von uns herkömmlichen Detektiven, auch wenn er nie eine stundenlang andauernde Ermittlung mitten in der Nacht bei Eiseskälte durchmachen werden muss. Außerdem hat Herr Bond eine (noch) bessere technische Ausstattung als unsere Detektei. Was für High-Tech-Geräte im neuen Kinofilm so zum Einsatz kommen werden, interessiert mich dennoch ernorm. Verschiedene Miniaturkameras versteckt in Kugelschreibern oder anderen Kleingeräten, ausgefeilte Schusswaffen versteckt in einem Regenschirm und schnelle Autos mit Spezialfunktionen werden uns alle sicher wieder gut unterhalten. Nur das man solches Equipment niemals in einer echten Detektei finden wird sollte jedem klar sein.

Die Detektei-Detektive wünschen trotzdem gute Unterhaltung im Lichtspieltheater in Ihrer Stadt - egal ob Bremen, Hamburg, Hannover oder wo auch immer.

Observationen im Ausland

25. Oktober 2006

Mein aktueller Auftrag als Detektiv führt mich sogar weit über die deutschen Grenzen hinweg - genauer gesagt bis nach Spanien. Für einen eifersüchtigen und recht wohlhabenden Ehemann verweile ich derzeit mit meiner Wander-Detektei in Vigo (Nordspanien), um eine junge Dame zu beobachten. Es wird vermutet, dass die gerade erst 24 gewordene Neu-Gemahlin bereits nach 6 Wochen Ehe einen anderen Amigo hat (dabei muss erwähnt werden, dass mein Klient bereits jenseits der 50 ist). Sollte sich der Verdacht bestätigen, so scheint eine Auflösung der Ehe unvermeidbar.

Bei der Ankunft am Flughafen in Vigo konnte ich aus meinem Mietwagen sehr genau beobachten, dass die zu observierende Person nicht wie angekündigt mit einer Freundin reist, sondern solo in ein Taxi stieg. Ich wäre jedoch kein guter Privatdetektiv, wenn ich dem Auto nicht sofort gefolgt wäre. Allerdings hatte mein gemieteter Seat Leon leicht Probleme beim Anspringen und so verzögerte sich die Verfolgung etwas. Am ersten Kreisverkehr holte ich das Fahrzeug jedoch wieder ein und konnte erste Beweisfotos schießen.

Die Taxifahrt endete dann am Bahnhof, wo ich die Senora erst kurz verlor, dann allerdings beim Zigaretten kaufen an einem Tabak-Laden wieder erwischte (Rauchen schadet halt nicht nur der Gesundheit). Dort wurde sie dann von einem gutaussehenden Mittdreißiger abgeholt und sehr innig umarmt. Natürlich lasse ich mir solche Szenen als erstklassiger Detektiv nicht entgehen. Ich folge den beiden in ein Cafe und letztenendlich bis zu dem gemeinsamen Domozil, einem sehr zentral gelegenen Hotel. Von hieraus setze ich die Observation derzeit fort. Ich bin gespannt, ob sich die Beweislage noch erhärtet. Es sieht jedenfalls nicht gut aus für die junge Dame.

Professionelle Beschattungen benötigt professionelle Ausrüstung

27. September 2006

Professionelle Beschattungen haben nicht viel mit den bekannten Filmen aus Hollywood zu tun. Grundsätzlich sitzt man zwar schon tagelang im Auto und ernährt sich nur von Kaffee und diversen Knabbersachen, aber wenn die zu beschattende Person viel unterwegs ist, so muss man entsprechend reagieren und das kann man nur mit der richtigen Ausrüstung.
Die richtige Ausrüstung ist abhängig von der Zielperson, dem Land und dem direkten Umfeld der Person. Digitalkameras mit ausreichend großen Tele-Objektiven sind pflicht, das Gleiche gilt auch für Nachtsichtgeräte bzw. entsprechende Kameras mit Nachtsichtfunktion. Zusätzlich benötigt man aber auch gute Abhörgeräte, mein Favorit ist da das neue Richtmikrofon TRS-3500 P. Durch den optionalen Parabolspiegel ist es möglich auch auf große Distanz eine gute Audio-Aufzeichnung zu bekommen. So hat man die Zielperson nicht nur auf Video sondern kann dem Auftraggeber auch den passenden Ton anbieten. Bilder sagen eben nicht immer alles.
Hat man das technische Equipment erstmal zusammen geht es um die weitere Ausstattung wie möglichst viele verschiedene Kleidungsstücke bzw. -Kombinationen. Abhängig von dem Tagesablauf der Zielperson und der Aufenthalsorte muss man sich entsprechend kleiden um möglichst wenig aufzufallen. Eine Sonnenbrille kommt aber auch nur dann zum Einsatz wenn das Wetter erfordert eine Sonnenbrille zu tragen.