Observationen auf dem Oktoberfest

23. September 2015

O’zapft is! Dieser Ausspruch schallt ein mal im Jahr im September durch große Festzelte, die in München auf der Theresienwiese aufgestellt sind. Die Rede ist vom Oktoberfest welches traditionell vom Oberbürgermeister mit dem Anstich des ersten Fasses eröffnet wird. Das größte Volksfest der Welt lockt jährlich Millionen von bierdurstigen Touristen aus allen Ländern der Welt in die bayrische Landeshauptstadt. In Tracht oder ohne – es wird gefeiert, angestoßen, getrunken und gegessen. Das sogenannte Wiesn-Händel ist für viele Besucher ein kulinarisches Highlight. Aber auch außerhalb der Festzelte kann man sich an verschiedenen Fahrgeschäften, Schießbuden, Karussells oder Getränkeständen gut amüsieren. A mords Gaudi – wie der Einheimische sagen würde.

Auch ich als Detektiv machte mich auf dem Weg nach München, um mir einen Eindruck von dem Treiben zu verschaffen. Allerdings – wie Sie es sich schon denken können – ganz und gar nicht zum feiern oder Bier trinken, sondern zum arbeiten und beobachten. Wo es sich viele Leute sich gut gehen lassen ist auch immer etwas für Detekteien zu tun. Unzählige Menschen auf einem Haufen ergeben noch viel mehr Anlässe misstrauisch zu sein.

Die Mehrzahl der Besucher des Oktoberfestes kommt sicherlich aus rein privaten Gründen zur Wiesn. Aber mittlerweile laden ebenfalls diverse Unternehmen zum gemeinsamen Wiesnbesuch ein, um in lockerem Ambiente das ein oder andere geschäftliche Thema zu besprechen und den Gast fürstlich zu bewirten und umsorgen – und so von sich zu überzeugen. In höheren Kreisen kann diese Fürsorge über das leibliche Wohl mit Speis und Trank hinaus gehen. So hört man immer öfter, dass nach dem Zeltbesuch ebenfalls weiteres „Programm“ im horizontalen Gewerbe angeboten wird, um den Abend vollständig abzurunden. Um dieser Vermutung einer besorgten Ehefrau eines Managers aus der Automobilbranche auf den Grund zu gehen, war ich also engagiert.

Und ich kann Sie bereits an dieser Stelle beruhigen. Außer Spesen nix gewesen! Mein zu observierendes Objekt schaffte nicht mal mehr als zwei Maß und stieg dann auf Spezi um. Diese mangelnde Trinkfestigkeit brachte ihm viel Gelächter seiner Tischnachbarn ein, die mehr als das doppelte an Oktoberfestbier wegschluckten. So wie es sich halt gehört. Wer zum Oktoberfest kommt, sollte schon gewisse Fähigkeiten mitbringen. Mit den zwei Liter Bier intus und einem weiteren Liter Brause begab sich der Herr dann schließlich zum Taxi und final in sein Hotelzimmer in der Nähe des Münchener Hauptbahnhofes – alleine und ohne weiteren Damenbesuch auf dem Zimmer. Mehr passierte nicht. Auch in Ordnung und für die Ehefrau sicherlich sehr erleichternd. Wieder mal einen Detektiv-Auftrag erfüllt!

Ein Sommer voller Ärger

18. Juli 2015

Ich habe nie behauptet, dass es leicht ist ein Detektiv zu sein. Würde ich auch nicht tun, denn aus eigener langjähriger Erfahrung ist mir klar, was für ein Knochenjob meine Detektivtätigkeit sein kann. Unmenschliche Arbeitszeiten, kaum Urlaub und schwierige Fälle, die gelöst werden wollen, machen das Verdienen des täglichen Brots zu keinem Zuckerschlecken. Wer möchte schon mitten in der Nacht eine Beobachtung durchführen und auch noch dokumentieren müssen. Oder wer will bei den sommerlichen Temperaturen schon im Auto sitzen und eine Observation durchführen und nicht lieber am See entspannen? Sehen Sie! Wahrscheinlich gibt es nur wenige Personen, die bei solchen Voraussetzungen gerne mit mir tauschen möchten.

Und wären all diese Unwegsamkeiten nicht schon genug des Guten! Denn wie heißt es so „schön“: Hat man kein Glück kommt auch noch Pech dazu. Kürzlich gab es einen Wasserrohrbruch in den Büros unserer Detektei! Ein Wasserschaden legte meine Räumlichkeiten lahm und flutete außerdem zusätzlich weitere Teile des Archivs – während ich abwesend für vier Tage in Nordrhein-Westfalen einen größeren Fall zu klären hatte. Natürlich konnte das Unglück erst zwei Tage nach Ausbruch von Nachbarn im Haus festgestellt werden, als es feucht von der Decke in deren Wohnzimmer tropfte.

Nun darf ich mich neben der üblichen Detektiv-Arbeit also auch noch um die Beseitigung der Schäden kümmern, was vor allem Papierkram bedeutet. Und das noch und nöcher. Diverse Telefonate mit der Versicherung habe ich bereits hinter mir. Gesprochen habe ich auch mit den aufgebrachten Nachbarn, die ebenfalls Schäden in ihrer Wohnung zu vermelden haben. Und meine Räumlichkeiten mag ich so gar nicht mehr betreten – ganz zu schweigen von dem durchnässten Archiv. Zum Glück habe ich diverse Observationsdokumente, Fotos von Beschattungen und sonstige wichtige Detektei-Unterlagen auch in digitaler Form extern gesichert – sonst könnte ich die Detektei wahrscheinlich komplett schließen.

Wie dem auch sei: Ich wünsche Ihnen noch einen schönen, trockenen Sommer und drücke Ihnen die Daumen, dass bei Ihnen kein Rohr bricht.

Der erste Frühlingstag!

9. März 2015

Gestern war es in ganz Deutschland so weit: Der erste frühlingshafte Tag des neuen Jahres hat uns erreicht. Endlich wieder Temperaturen über 15 Grad, die in der direkten Sonne noch deutlich wärmer erschienen. Einfach herrlich! Wie die Sonne doch unser Gemüt beeinflusst und den Körper Glückshormone ausstreuen lässt. Schon interessant was sich da in uns tut. Nur leider beziehen sich diese eigentlich positiven Frühlingsgefühle nicht immer auf die richtigen Personen.

Wenn die Hormone durchdrehen, dürsten die Menschen nach Befriedigung – und das eben nicht nur „zu Hause“. Für mich ist das natürlich ein gefundenes Fressen und die Daseinsberechtigung meines Jobs. Insbesondere an so einem sonnigen Tag beobachte und observiere ich was das Zeug hält. Denn die Sonnenstrahlen locken verschiedene Paare an die frische Luft. Und eben nicht nur die, die sich offiziell zusammen getan haben. Ehefrauen mit ihren Gigolos, Ehemänner mit der Bürosekretärin, Männer mit der Zweitfreundin, Frauen mit dem Fitnesstrainer aus dem Sportstudio. Es kommt zusammen was nicht unbedingt zusammen gehört. Wer sich beim „verbotenen“ Flanieren mit dem falschen Partner von mir mit der Kamera erwischen lässt ist aber auch wirklich selber Schuld. Mein Tipp an alle, die nicht mit ihrem angetrauten Partner unterwegs sind: Lasst es! In eine andere Stadt reisen hilft auch nicht, denn ich reise auch hinterher, wenn ich den Auftrag dazu habe. Ein Detektiv ist genauso mobil wie ihr selbst. 50 km, 100 km, 500 km – ganz egal. Detektive nehmen jede Entfernung auf sich, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Daher trefft euch lieber mit der angetrauten Person und lasst den anderen Quatsch sein. Jetzt könnte man denken, dass ich mir mein eigenes Geschäft damit kaputt mache. Ich kann euch beruhigen – auf meinen Ratschlag hört eh niemand auch auch bei den nächsten Sonnenstrahlen bin ich wieder auf der Pirsch und muss nicht den Weg zum Arbeitsamt antreten. Denn Quatsch gemacht wird immer!

Frohes neues Detektiv-Jahr

2. Januar 2015

Sind Sie gut rein gekommen? Rein gerutscht? In das neue Jahr 2015? Das sagt und fragt man doch so in diesen Tagen!

2015 ist also angebrochen, neues Jahr, neues Glück, neue Aufträge. Als Detektiv bin ich natürlich neugierig, was sich in den folgenden zwölf Monaten so alles abspielen wird, was für Fälle, einfache wie komplizierte, übliche wie kuriose sich so ergeben werden. Man weiss ja nie genau welche Geschichte auf einen wartet, wer in was verstrickt ist und was für Geheimnisse oder Ungereimtheiten man aufzudecken hat – als ermittelnder Detektiv.

Bei dem Jahreswechsel von ’14 auf ’15 musste ich dieses Silvester tatsächlich mal nicht arbeiten, ermitteln oder observieren und konnte den Tag wie ein Normalsterblicher feiern wie ich es wollte. Mit Freunden, im Kreise der Lieben, wie viele es an diesem Tag zelebrieren, habe ich das Jahr entspannt ausklingen lassen – mal ganz ohne Detektivausrüstung, ohne Kamera, ohne Zweit-Handy, ohne Mantel mit viel Stauraum, ohne Zeitung mit Loch, sondern so wie jeder andere Bürger auch. Ganz entspannt mit einem guten Essen und einem Glas Champagner zum Anstoßen um Mitternacht.

Ich hoffe sehr, dass es bei Ihnen da draußen ähnlich gemütlich war und Sie auf keine komischen Gedanken gekommen sind, was Sie in 2015 alles anstellen wollen als guten oder bösen Vorsatz. Andererseits sichern auch genau diese bösen Vorsätze meinen Job. Daher bin ich ein wenig zwiegespalten, kann an der Natur der Menschen aber natürlich nichts ändern.

Wie dem auch sei: Wir lesen uns in 2015, darauf ein Prosit!

Kalt und kälter

20. November 2014

Es ist Ende November, noch kein Winter, aber ein gefühlter! Denn es wird kalt und kälter. Mittlerweile ist die Zeit der Übergangsjacke längst vorbei. Für mich als Detektiv ist das eine gute Nebenerscheinung. Mantelzeit! Und wie Sie sich denken können, hat so ein Mantel viele praktische Taschen, die dem Detektiv das Arbeitsleben erleichtern.

Wo soll man bitte schön in einer luftigen Übergangsjacke seine gesamte Ausrüstung für Überwachungen, Observationen & Co. unterbringen? Eine Spiegelreflex-Digitalkamera vom Profi passt einfach in keine Jackentasche eines sommerlichen Überwurfs – in einen molligen Trenchcoat da aber schon eher. Zumindest bekommt man ausreichend Zubehör der Kamera mal schnell „weg gesteckt“ wie man so schön umgangssprachlich sagen kann, wenn es denn mal schnell gehen muss auf einer Tour oder gar Verfolgung zu Fuß oder mit dem Rad.

Ich präferiere bei diesen niedrigen Temperaturen einen Trenchcoat eines sehr bekannten deutschen Designers mit den vier Buchstaben in Versalien. Das Kleidungsstück, was bei mir ja auch als Arbeitskleidung durchgeht, kostet zwar deutlich mehr als ein ähnlicher Trenchcoat von einer günstigeren Marke, doch wie meine Mutter immer so schön sagte: „Wer billig kauft, kauft mindestens zweimal“. Und so begleitet mich mein warmer und gemütlicher Trenchcoat schon viele kalte Winterjahre unverwüstlich und treu. Ich gebe das gute Stück ein mal pro Jahr in die Reinigung und erfreue mich so jedes Jahr auf ein Neues an dem großartigen Teil. Ich will ihn nicht mehr missen, meinen Trenchcoat. Sie kennen das sicher und haben ebenfalls ein Lieblingsstück, was Sie nicht mehr missen möchten. Bei mir ist es der Detektiv-Trenchcoat – und bei Ihnen?

Herbst – kennen Sie den?

10. Oktober 2014

Und kaum hat man sich versehen, ist es wieder Herbst. Die Bäume werfen ihr Blätterkleid ab – wie es so schön heißt. Und man würde meinen, dass Menschen ihre guten Manieren auch abwerfen. Oder wieso habe ich so viele Aufträge Frauen wie Männer zu observieren, die es in dieser Jahreszeit zur Untreue treibt? Im Sommer hatte ich andere Aufträge, so gut wie keine Untreue-Verdachtsfälle – kaum wird es kälter kommen die Leute da draußen aber scheinbar auf ganz andere Gedanken…

Anstelle sich gemütlich auf die kühleren Temperaturen mit dem eigenen Partner oder der eigenen Partnerin einzustellen, zieht es die Menschen offenbar in Hotelzimmer, um es sich auf andere Weise gut gehen zu lassen. Was in den Zimmern passiert, kann ich häufig bei der Observation nur erahnen – in manchen Fällen aber auch durch offene Vorhänge sehr genau nachvolziehen und entsprechend dokumentieren. Wenn man sich schon in einem abgelegenen Hotel am Stadtrand trifft, sollte man auch dran denken die Vorhänge zu verschließen. Nur so als kleiner Tipp am Rande, denn sonst kriegt das nicht nur der Zimmernachbar mit was dort so alles passiert.

Ich mag den Herbst eigentlich als Jahreszeit sehr gerne – nur mag ich menschlich nicht, was ich in meinem Job ans Tageslicht bringen musst. Also bitte, liebe Männer und Frauen – reißt euch zusammen und habt auch lieb – mit eurem eigenen Partner. Dann wird alles gut!

Neu im Auto: Die Dashcam

27. Juni 2014

Habe mich gefragt, wieso ich diese Anschaffung nicht schon viel eher getätigt habe: die Dashcam. Immer mehr Autofahrer nutzen solche Kameras privat, um den Straßenverkehr aufzuzeichnen. Das kann dann bei Unfällen oder auch selbst, wenn man sein Auto irgendwo geparkt hat und das Kraftfahrzeug beschädigt wird, für Aufklärung sorgen. Es ist noch nicht 100%ig geklärt, ob diese Bilder auch wirklich vor Gericht standhalten (Datenschutz etc.), aber zumindest hat man so etwas mehr in der Hand. Für mich als Detektiv ist das natürlich eine sehr praktische technische Spielerei.

Meine Dashcam ist von Blackvue, genauer gesagt das Modell „DR550GW-2CH“. Dank der zwei Kameras kann ich gleichzeitig vorne und hinten aufnehmen. Und über das GPS Modul wird der Routenverlauf nochmals direkt mit protokolliert. Per WLAN kann ich mir das aufgenommene auch direkt auf einem anderen Endgerät (iOS oder Android) ansehen, was für mich im Detektiveinsatz sehr praktisch ist. Viele Funktionen der Dashcam lassen sich außerdem auch direkt über daS Smartphone steuern, so die Ausrichtung der Kamera zum Beispiel. Durch die kleine Bauweise verschwindet die Dashcam kaum sichtbar nach dem Einbau bzw. der Montage – ein weiterer wichtiger Pluspunkt für mich.

So kann ich diese Dashcam von Blackvue für meine Belange absolut empfehlen. Es gibt zwar auch günstigere Modelle von Rollei oder noch weiteren (No name) Herstellern, aber ich wollte an dieser Stelle nicht am Preis und entsprechend an den Funktionen sparen. Als Profi brauche ich Profi-Equipment ohne große Kompromisse!

Beruflich in die Schweiz

6. Mai 2014

Ein aktueller Auftrag erfordert es in einen Flieger zu steigen und die Schweiz zu besuchen. Nicht unweit des Bodensees soll etwas herausgefunden werden, was bisher nicht so ohne weiteres geklärt werden konnte. Eine besorgte Ehefrau erteilte den Auftrag den Ehegatten auf einer Geschäftsreise genauer im Blick zu behalten. Ist es tatsächlich eine Reise mit geschäftlicher Absicht oder doch eher vergnüglicher Natur? Das ist der Auftrag, der einen Detektiv auch mal in die Schweiz verschlägt. Vielleicht wird zwischendurch auch mal Zeit für ein Käse-Fondue sein – wer weiß, wer weiß was der Aufenthalt noch so alles bringt oder auch ans Tageslicht fördert. Man darf gespannt sein was für Geschichten über den Ehemann in der Schweiz so herauszufinden sind!

Ein Detektiv muss auch mal Urlaub machen

5. Mai 2014

So meine lieben Freunde, es ist so weit. Nach über 4 Jahren ohne richtigen Urlaub wird mal wieder ausgespannt – Urlaub! Weit ab vom üblichen Detektiv-Alltag wird einfach mal die Seele baumeln gelassen. Ohne die übliche Ausrüstung, ohne das ganze technische Equipment, ohne Kamera und ohne die Belastung ständig wachsam zu sein, alles im Blick zu behalten, nicht entdeckt zu werden usw. Auch ohne ggf. unbequeme Kleidung wie ein langer Mantel oder ähnlichem. Alles das kann der Detektiv im Urlaub getrost außer Acht lassen!

Einfach nur entspannen und ausruhen, den Akku in der Sonne wieder aufladen, um für weitere Detektiv-Aufträge gerüstet zu sein. Das ist der Plan für die kommenden drei Wochen auf Gran Canaria! Das ist die Insel meines Vertrauens, die ich mal wieder aufsuchen werde – und das wie gesagt ganz ohne Auftrag im Nacken. So kann ich mir auch mal die schönen Ecken ansehen und Orte besuchen, die mich interessieren. Das Detektiv-Herz freut sich schon auf Strand, Sonne und Palmen!

Wir sehen und lesen uns alle dann also bald wieder nach einem hoffentlich schönen, sonnigen Urlaub weit weg von der Detektei.

Ein Detektiv in den Niederlanden

22. April 2014

Meine Arbeit führt mich bekanntermaßen oft über die Grenzen von Deutschland hinaus. Kürzlich ging es nicht unbedingt quer um die Welt, aber trotzdem in eine interessante Ecke: Zu unseren Nachbarn in den Niederlanden – genauer gesagt in die Metropole Amsterdam.

Eine tolle Stadt muss ich sagen. Die Grachten geben schon was her und versprühen Gemütlichkeit. Tolle Häuser in der Innenstadt, tolle Läden, Restaurants und Cafés (sowie natürlich auch die legendären und bei Touristen sehr beliebten Coffee Shops – ich denke jeder weiß warum).

Nun war ich ja aber nicht zum Relaxen und Sightseeing in Holland, sondern um einen Auftrag zu erfüllen. Ein Junggesellenabschied mit einem Junggesellen war in mein Visier geraten, da die zukünftige Ehefrau doch sehr genau wissen wollte, was sich dort abspielen wird. Kein schöner Auftrag, aber Job ist Job und manchmal kann man es sich nicht aussuchen, was man tun muss. So folgte ich also der Truppe von knapp 20 Mann mit sicherem Abstand auf Ihrer Tour von morgens bis nachts durch Amsterdam. Und in all den Stunden sind die Herrschaften brav geblieben – insbesondere der Bräutigam. Mal ein Spaziergang durch das Rotlichtviertel – ok. Ein Blick in die Fenster riskiert, aber mehr auch nicht. Bedenklich war da schon eher die Bierkonsum, aber wem will man das an so einem Tag auch verübeln… jedenfalls sollte der Hochzeit nun nichts mehr im Wege stehen (jedenfalls nichts was ich als Detektiv rausfinden könnte).